Über uns  Die Entstehung des Tampondruckes
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1956-2006, 50jähriges Arbeitsjubiläum, des Begründers des industriellen Tampondruckes, Herrn Wilfried Philipp, Inhaber der Fa. TAMPOPRINT AG.

Als Vorläufer des heute benutzten Tampondruckverfahrens kann man das in der Schweizer Uhrenindustrie bekannte "Decalcierverfahren" bezeichnen. Dieses Handdruckverfahren mit Gelatinetampons für die Dekoration von Uhrenziffernblättern war jedoch nicht sehr effektiv, da sich die Haltbarkeit der Gelatinetampons auf einige wenige Druckvorgänge beschränkte.

1965 wandte sich der Erfinder und Eigentümer der Fa. TAMPOPRINT, Herr Wilfried Philipp, diesem Thema "Tampon" zu.

1971 auf der K'71 in Düsseldorf wurde das erste mal eine elektro-mechanische Tampondruckmaschine vorgestellt.
1970
   

Als Vorläufer des heute benutzten Tampondruckverfahrens kann man das in der Schweizer Uhrenindustrie bekannte "Decalcierverfahren" bezeichnen. Dieses Handdruckverfahren mit Gelatinetampons für die Dekoration von Uhrenziffernblättern war jedoch nicht sehr effektiv, da sich die Haltbarkeit der Gelatinetampons auf einige wenige Druckvorgänge beschränkte.

1965 wandte sich der Erfinder und Eigentümer der Fa. TAMPOPRINT, Herr Wilfried Philipp, diesem Thema zu.

Es gelang Herrn Wilfried Philipp, aus dieser weitverbreiteten und bekannten Methode durch Experimentieren mit verschiedenen Werkstoffgemischen die Tampons (Übertragungsmedium) auf der Basis von Silikonkautschuk herzustellen, die viele gute Druckeigenschaften miteinander kombinierten. Es entstanden sehr haltbare, flexible und lösemittelbeständige Überträger des Druckmotivs - der kaltvulkanisierte Silikontampon.

Erst die Erfindung des Tampons eröffnete dem heute bekannten Tampondruck völlig neue Dekorations- und Beschriftungsvarianten. War es bisher nur mit großem Aufwand möglich, mehrfarbige Druckbilder zu realisieren (durch eine zeitaufwändige Zwischentrocknung der einzelnen Farben), konnte durch diese bahnbrechende Erfindung nun sogar der Naß-in-Naß Druck mit Lösemittelfarben, heute auch UV-Tampondruckfarben, ermöglicht werden!

Bereits im Jahre 1965 beschäftige sich Herr Wilfried Philipp intensiv mit dem Bau einer mechanischen Tampondruckmaschine zum Bedrucken von Uhrenziffernblättern. Die hierbei gewonnenen Erfahrungen konnten so in die weitere Entwicklung einfließen, dass bereits 1968 die erste Tampondruckmaschine der Welt arbeitete.

Als 1971 auf der K'71 in Düsseldorf erstmals eine elektro-mechanische Tampondruckmaschine vorgestellt werden konnte, war dies eine Sensation. Bis zu diesem Zeitpunkt war es unmöglich, dreidimensionale und gewölbte Kunststoffprodukte (z.B. Verpackungen, Deoroller) maschinell zu bedrucken.

Der Revolution der Design- und Beschriftungsindustrie stand nichts mehr im Wege. Der industrielle Tampondruck hatte begonnen. Aus dem Zentrum der Schweizer Uhrenindustrie im Jura, Montreux, kam die erste Großbestellung: 100 Tampondruckmaschinen. Ein Vierteljahr später wurde die erste Tampondruckmaschine ausgeliefert.

   
©2012 TAMPOPRINT® AG, Germany
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